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Notizen zur Präsentation des Buches „Europa?“ in Nürnberg

Deutsche Seiten, 13. 1. 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für diese sehr freundliche Aufnahme, für die Herausgabe meines Buches und für die Möglichkeit wieder einmal, nach langer Zeit, in Nürnberg zu sein. Ich war in den letzten zwei Jahren in vielen deutschen Städten – Berlin, Dresden, Düsseldorf, Bochum, Frankfurt, Freiburg, München, Passau – aber in Nürnberg war ich, wenn ich mich nicht irre, zum letzten mal vor fast zwanzig Jahren.

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Überlegungen über Jürgen Habermas

Deutsche Seiten, 23. 11. 2010

Jürgen Habermas, der bekannte deutsche Soziologe und Philosoph von der Frankfurter Goethe-Universität, schrieb einen interessanten Artikel, der eine Polemik geradezu herausfordert. Über das New York Times Syndicate kam er unter dem Titel „Deutschland zerstört sich selbst“ auch in die Tageszeitung Hospodářské noviny (5. November) und somit zu unseren Lesern.

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Rede anlässlich des Besuchs des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland

Deutsche Seiten, 22. 11. 2010

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

es ist mir und uns allen eine Freude, Sie anlässlich Ihres ersten offiziellen Besuchs in Ihrer Funktion als Präsident der Bundesrepublik Deutschland auf der Prager Burg willkommen zu heißen. Sie kommen zu uns als Staatsoberhaupt des Nachbarlandes, das für uns bedeutender Verbündeter und wichtiger Partner ist. Wir sind Verbündete in der Nordatlantischen Allianz und engste Partner in der Europäischen Union.

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Rede des Präsidenten der Tschechischen Republik an der Botschafterkonferenz

Deutsche Seiten, 1. 9. 2010

Sehr geehrte Botschafterinnen und Botschafter, 

ich möchte Sie, so wie jedes Jahr Ende August/Anfang September, herzlich begrüßen und – zusammen mit Ihnen – über unsere Außenpolitik und die daraus für uns hervorgehenden Aufgaben nachdenken. Bei der Ernennung der Regierung im Juli dieses Jahres habe ich unter anderem Folgendes gesagt: „Ich würde mich freuen, wenn diese Regierung auch dem Ausland gegenüber stark ist, wenn sie im Ausland deutlich sprechen würde und die Interessen unserer Bürger vertreten könnte. Unsere Wähler sind es, die dieser Regierung das Mandat erteilt haben, nicht ihre zukünftige Partner auf internationaler Ebene.“ Gestatten Sie mir, diese Worte noch etwas zu ergänzen und zu erklären, da sie in keinem Falle selbstverständlich sind. Sicher nicht in unserem Land. 

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Gratulationsbrief des Präsidenten der Tschechischen Republik an Christian Wulff zur Wahl zum Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland

Deutsche Seiten, 30. 6. 2010

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

      erlauben Sie mir, Ihnen namens der Bürger der Tschechischen Republik und in meinem eigenen Namen zu Ihrer Wahl zum Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland herzlich zu gratulieren.

      Unsere Länder genießen heute so enge und freundschaftliche Beziehungen wie nie zuvor in ihrer Geschichte sowohl bilateral als auch im Rahmen der NATO und der EU. Über die Jahre sind zwischen Deutschen und Tschechen auf allen Ebenen zahlreiche menschliche Kontakten, persönliche Verbindungen und Freundschaften gewachsen, die zu einer guten, fruchtbaren und gegenseitig vorteilhaften Nachbarschaft beitragen.

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Die Zukunft der Euro-Zone

Deutsche Seiten, 21. 6. 2010

Die europäische Währungsunion hat versagt. Selbst als langjähriger Kritiker dieses Projekts kann ich mich darüber nicht freuen, denn am Ende werden wir alle zu den Verlierern gehören. Damit meine ich nicht nur die Länder, die auf ihre Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte lang existierende eigene Währungen verzichtet haben, um in den Genuss angeblich unbestreitbarer Vorteile wie eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums und eine Verminderung der Inflation zu kommen. Zu diesen meist tendenziellen und einseitigen Versprechen gehörte auch, die Währungszone werde ihre Mitgliedsländer – mehr als es in der Vergangenheit der Fall war – vor jeglichen unangenehmen externen wirtschaftlichen Störungen schützen. 

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Humboldt-Rede: Kritik der heutigen Form der europäischen Integration

Deutsche Seiten, 29. 4. 2010

Sehr geehrter Herr Präsident, Prof. Dr. Markschies, sehr geehrter Prof. Pernice, sehr geehrte Damen und Herren, 

es ist eine große Ehre für mich, hier an der Humboldt-Universität in dieser wichtigen und berühmten Reihe von Reden zum Thema Europa sprechen zu dürfen. Ich erinnere mich gut an die erste Rede, die hier im Jahre 2000 der damalige deutsche Außenminister Joschka Fischer gehalten hat, obwohl – wie es bekannt ist – sich seine Ansichten von den meinen sehr unterscheiden.

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F.A.Z.-Gespräch mit dem tschechischen Präsidenten

Deutsche Seiten, 28. 4. 2010

Herr Präsident, Sie halten am Donnerstag Ihre Europa-Rede an der Berliner Humboldt-Universität unter dem Titel: „Kritik der heutigen Form der europäischen Integration“. Wird das eine Kritik der reinen Vernunft sein? 

Hoffentlich. Im deutschen Kontext klingt das sehr schön. Die Kritik, die ich in dieser Rede vortrage, stellt keine Revolution in meinem Denken dar. Meine Position ist seit langem gut bekannt. Aber einiges werde ich etwas anders sagen, das ist ja auch die Herausforderung dieser Humboldt-Reden, die schon zehn Jahre Tradition haben.

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Der Gratulationsbrief des Präsidenten der Tschechischen Republik an Richard von Weizsäcker

Deutsche Seiten, 15. 4. 2010

Exzellenz,

       zu Ihrem persönlichen Jubiläum, dem 90. Geburtstag, möchte ich Ihnen herzlich gratulieren und viele gesunde, aktive und zufriedene Jahre im Kreise Ihrer Lieben wünschen.

       Ich bin froh, dass ich Sie anfangs der 90er Jahren kennenlernen durfte und blicke gerne an die vielen gemeinsamen Treffen und Gespräche zurück, die wir miteinander bei verschiedenen Anlässen geführt haben, Gespräche über die deutsch-tschechischen Beziehungen – die Ihnen immer am Herzen lagen – über Europa und über die Welt.

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Europa und Mitteleuropa: Wohin geht der Weg?

Deutsche Seiten, 31. 3. 2010

Zunächst möchte ich für die Einladung zu einem Vortrag vor diesem Gremium danken. Sie haben mich schon bei früheren Gelegenheiten eingeladen, aber ich habe immer eine mit meinem »Präsidentenamt« zusammenhängende Entschuldigung vorgeschoben. Aber es ist schön, endlich hier sein zu können.

Ich habe in den neunziger Jahren an vielen Konferenzen über wirtschaftliche Probleme in Mittel- und Osteuropa teilgenommen. Damals hatte der Begriff Mittel- und Osteuropa eine besondere Bedeutung, er bedeutet eine einmalige, wahrhaft historische Aufgabe, er wirkte geistig anregend auf Nationalökonomen und Sozialwissenschaftler, sowie im wirtschaftlichen Sinne auf potentielle Investoren und Geschäftsleute.

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