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Die zerstörerische Spaltung der AfD

Deutsche Seiten, 17. 6. 2015

Am Montag den 18. Mai schickte der Sprecher der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, den „lieben Mitgliedern und Förderern der AfD“ einen offenen Brief. Mitunterzeichner sind Hans-Olaf Henkel und Joachim Starbatty. Solche Entwicklung habe ich längst befürchtet. Eine junge, nicht fest strukturierte Partei, noch mehr Bewegung als eine Partei, spaltet sich.

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Sollten wir mit dem Entstehen der europäischen Transferunion einverstanden sein?

Deutsche Seiten, 21. 3. 2015

Vielen Dank für die Veranstaltung dieses Treffens und für meine Einladung. Fast drei Jahre lang habe ich hier in Frankfurt nicht gesprochen. Zum letzten Mal war es an einer Bankkonferenz im Jahr 2012.

Heute bin ich ein bisschen nervös, aber der Grund meiner Nervosität ist nicht das Thema der heutigen Konferenz. Es geht um etwas anderes. Ich habe bemerkt, dass einer von meinen Mitrednern, Prof. Krämer, der Vorsitzende des Vereins Deutsche Sprache ist.

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Václav Klaus für Smart Investor: „Ich habe Angst“

Deutsche Seiten, 10. 3. 2015

Herr Klaus, im Gegensatz zu vielen prominenten Persönlichkeiten, wie z.B. Prof. Hans-Werner Sinn vom ifo-Institut in seiner gestrigen Rede, gelten Sie als vehementer Kritiker des Projekts „EU“. Warum?

Das Hauptargument von Prof. Sinn und vielen anderen ist, dass die EU ihrer Ansicht nach ein Friedensprojekt ist. Ich bin aber der Meinung, dass die EU mit Frieden nichts zu tun hat. Ganz im Gegenteil, die beschleunigte, künstliche und grenzenlose Gleichmachung von ungleichen Ländern kann sogar auf Un-Frieden hinauslaufen. Europa sollte wirklich ein Friedenskontinent bleiben, aber bitte ohne EU.

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Bemerkungen zur Rede in Innsbruck: Wohin steuert Europa?

Deutsche Seiten, 6. 3. 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Einladung. Ich habe lange Zeit gesucht, wann ich zum letzten Mal hier in Innsbruck gewesen bin. Zu meiner Überraschung war das im März 2007, fast in der Prähistorie, als mir das Ehrendoktorat der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck verliehen wurde.

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Es ist die Zeit, die ukrainische Krise in einen breiteren Kontext einzuordnen

Deutsche Seiten, 13. 2. 2015

Als ich angefragt worden bin, am diesjährigen Kongress zum Thema Ukraine zu sprechen, habe ich mit meiner Zustimmung gezögert, obwohl es sich für mich um ein großes, vielleicht das größte Thema der Gegenwart handelt. Ich bin mir nämlich dessen gut bewusst, dass sich meine Ansichten außerhalb des „Mainstreams“ befinden und dass sie hier nicht besonders willkommen sein müssen.

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Václav Klaus für Münchner Merkur: Europa ist ein post-demokratisches Gebiet

Deutsche Seiten, 28. 1. 2015

Herr Klaus, Sie gelten ja als Euroskeptiker...

Diese Bezeichnung kann ich nicht akzeptieren. Ich finde, man kann nur von Euro-Realisten und Euro-Naivisten sprechen. Ich sehe mich als Realisten – die Naivisten sitzen in Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten.

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Václav Klaus: "Die Krim gehörte nicht zur Ukraine"

Deutsche Seiten, 22. 1. 2015

Die Krise in der Ukraine dauert jetzt schon über ein Jahr, alle Versuche, sie beizulegen, sind bisher gescheitert. Haben Sie einen Lösungsvorschlag?

Václav Klaus: Die Situation dort ist schon so lange so tragisch, man muss schnellstmöglich etwas machen. Aber das bedeutet keine externe Intervention, die Lösung kann nur in Verhandlungen bestehen, einem Kompromiss. Schade, dass die politische Führung in der Ukraine dazu nicht fähig ist.

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25 Jahre nach dem Fall des Kommunismus: die damals schnell wiedergewonnene Freiheit, die gerade jetzt unter neue Attacken gelangt

Deutsche Seiten, 31. 10. 2014

In der Zeit unmittelbar nach dem Fall des Kommunismus sprachen wir hauptsächlich über das einzigartige und unwiederholbare Ereignis, auf das wir Jahre gar jahrzehntelang gewartet hatten. Heute ist es nun relevanter geworden, die gesamte postkommunistische Ära zu erörtern.

Es sollte erwähnt werden, dass der Kommunismus, eines der irrationalsten, erdrückendsten, grausamsten und ineffizientesten Systeme in der Geschichte, rasch und relativ ruhig beendet wurde.

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Kooperation braucht keine Regierung

Deutsche Seiten, 19. 5. 2014

Sie galten als Präsident als Kritiker der Europäischen Integration und sprachen oft von „Überregulierung“ durch die Gemeinschaft: Wollen Sie wieder mehr Nationalstaaten?

Ich spreche nicht nur über die Überregulierung in der EU, ich kritisiere das ganze Konzept, das ganze Schema der heutigen europäischen Integration. Das ist etwas anderes. Zu der zweiten Hälfte Ihrer Frage, ja, ich will mehr von Staaten, weniger von Brüssel, mehr von heute existierenden europäischen Staaten wie Italien, Spanien oder die Tschechische Republik. Das Wort „Nationalstaaten“ ist unnötig und irreführend.

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Die Rede vor den unauthentischen Europawahlen in Brixen

Deutsche Seiten, 17. 5. 2014

Vielen Dank für die Einladung und für die Gelegenheit wieder einmal in Ihrer schönen Stadt sein zu dürfen. Vor drei Jahren war ich hier in Brixen das erste Mal und ich erinnere mich sehr gut daran.

Damals habe ich hier eine Rede mit ein bisschen provokativem Titel gehalten „Europa hat eine Zukunft – aber eine nicht allzu rosige“. Der Fakt, dass Sie mich trotzdem wieder eingeladen haben, nehme ich als ein positives Zeichen. Es zeigt, oder vielleicht verspricht, dass meine damalige Rede keine Tragödie gewesen ist.

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